Haben Sie Ihr Ziel erreicht?

Zielerreichung

Haben Sie Ihr Ziel erreicht?

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Als neue Management-Wunderwaffe wird sie bezeichnet. Dabei sind OKR, kurz für Objectives and Key Results, gar nicht neu. Entwickelt wurde die Methode bereits in den 1970er-Jahren von Dr. Andy Grove, dem ehemaligen Chef von Intel. Bei Google wird die Methode bereits seit 1999 eingesetzt. Auch die Idee dahinter, ein skalierbares Management System, in dem die Ziele (Objectives) und die wichtigsten Ergebnisse beziehungsweise Erfolgstreiber (Key Results) aufgeschrieben werden, klingt nicht spektakulär innovativ.

Große Effekte möglich

„Auf den ersten Blick sind OKR ein einfaches System und es ist nichts Neues“, bestätigt Korbinian Riedl, seit 2015 OKR Coach und Berater bei Murakamy. Die strategische Unternehmensberatung für Visionsentwicklung und OKR berät Unternehmen unter anderem dabei, diese Methode einzuführen. „Aber“, betont Riedl, „der Effekt, den man damit für die Menschen in einem Unternehmen erzielen kann, ist sehr groß.“ Fest steht, dass die Methode neben Google inzwischen unter anderem beim Microbloggingdienst Twitter, beim US-amerikanischen Anbieter von Browserspielen Zynga und den Netzwerkbetreibern LinkedIn und Facebook im Einsatz ist.

Probleme lösen mit OKR

Für den OKR-Berater Riedl ist es „aktuell ein sehr guter Weg, um eine Großzahl der Probleme zu lösen, die man in vielen Unternehmen findet.“ Rund drei Monate dauert das bei kleineren Unternehmen und Start-ups, etwa vier bis sechs Quartale bei größeren Unternehmen, wenn Riedl sie bei der Einführung berät.

OKR hilfreich bei verschiedenen Konstellationen

Dabei gibt es im Wesentlichen drei typische Fallkonstellationen, in denen die Einführung von OKR nach Einschätzung von Riedl empfehlenswert ist: „Ein Klassiker ist ein Unternehmen, das feststellt, dass ineffizient gearbeitet wird, weil zu viel angefangen und nichts zu Ende geführt wird.“ Dazu zählen oftmals konstant überforderte Mitarbeiter und eine fehlende Fokussierung mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Organisation. Ein weiteres Beispiel ist die fehlende Transparenz: „Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Mitarbeiter parallel an denselben Themen arbeiten, ohne dass die anderen davon Kenntnis haben“, so Riedl. Das würden die Unternehmen, die sich von Murakamy beraten lassen, auch kommunizieren. „Wenn jemand auf uns zukommt, ist es immer ein sehr offener Austausch“, betont Riedl. Die dritte Gruppe beschreibt der Berater als schnell wachsende Unternehmen, bei denen weiteres Wachstum in Sicht sei und ein „Nachziehen der Strukturen“ erforderlich sei.

Wie das Konzept von OKR für die verschiedenen Konstellationen konkret funktioniert, lesen Sie im Beitrag „Haben Sie Ihr Ziel erreicht?“ von Claudia Behrend in unternehmensjurist 1/19 ab S. 58.

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