Die digitale Gefahr

Cybersicherheit

Die digitale Gefahr

Cybersicherheit

500 Millionen Menschen, die zwischen 2015 und 2018 in Hotels der Marriott-Tochter Starwood genächtigt hatten, bekamen Ende vergangenen Jahres eine unerfreuliche Nachricht von dem Hotelkonzern: Hacker hätten teils sensible Daten wie Adressen, Telefonnummern und nicht zuletzt Kreditkartendaten erbeutet, teilte das Unternehmen mit. Schon 2015 soll der groß angelegte Datendiebstahl begonnen haben.

Desaster für den Konzern

Erste Hinweise auf einen Angriff auf die Tochter Starwood, zu der wiederum Marken wie Westin, Sheraton, Le Méridien, St. Regis und W Hotels gehören, sind den Marriott-Angaben zufolge aber erst Anfang September vergangenen Jahres entdeckt worden. Bis Mitte November habe Marriott Gewissheit gehabt und Behörden und Regulierer über den schwerwiegenden Sicherheitsvorfall unterrichtet, heißt es in einer Pressemitteilung. Anschließend seien die betroffenen Kunden informiert worden. Der Vorfall ist ein Desaster für den Hotelkonzern – nicht nur aufgrund des angerichteten Schadens, sondern vor allem wegen des damit einhergehenden Imageverlustes.

Angriffe belasten Unternehmen

Angriffe aus dem Cyberspace machen Unternehmen immer stärker zu schaffen, zeigt eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom. Demnach hat für gut acht von zehn befragten Unternehmen (84 Prozent) die Anzahl der Cyberattacken in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, für mehr als ein Drittel (37 Prozent) sogar stark. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung durch Entwicklungen wie Industrie 4.0 bieten Cyber-Angreifern dabei weit reichende Möglichkeiten, Informationen auszuspähen, Geschäfts- und Verwaltungsprozesse zu sabotieren oder sich anderweitig auf Kosten Dritter kriminell zu bereichern.

Wie drängend die Gefahr ist und wie Unternehmen sich wappnen, zeigt Autor Harald Czycholl im Beitrag „Die digitale Gefahr“ in unternehmensjurist 2/2019 ab S. 46.

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