Frauen fordern mehr Vielfalt in den Rechtsabteilungen

Frauen fordern mehr Vielfalt

 

in den Rechtsabteilungen

Das unter dem Titel „all4women@buj“ gegründete Karrierenetzwerk hat bei seinem ersten Workshop viel erreicht: Der Name der Initiative wurde präzisiert, drei Kernmaßnahmen definiert und das Mission Statement formuliert.

„Encouraging, empowering and supporting strong women to become great leaders“ – das ist auf den Punkt gebracht das Ziel der rund 25 Frauen, die sich unter der Leitung von Christiane Dahlbender, Associate General Counsel der Mars Inc., in Frankfurt getroffen haben. Selbst auf Deutsch übersetzt, verliert dieses Mission Statement nicht an Prägnanz: Starke Frauen unterstützen, be- stärken und ermutigen, richtungsweisende Führungspersönlichkeiten zu werden – dieses Vorhaben wollen auch die Männer im Verband mittragen. BUJ-Präsident Götz Kaßmann hat daher die Schirmherrschaft für das Karrierenetzwerk übernommen und die Auftaktveranstaltung in den Räumen von Oppenhoff & Partner eröffnet.

Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis geht Männer wie Frauen gleichermaßen an und Lösungen zur Förderung der Diversität können nur gemeinsam erarbeitet werden. Diese Erkenntnis spiegelt sich im neuen Namenszusatz wider: Ab sofort rmiert die Initiative als „all4women@buj – Legal Diversity Network“.

 

 

Christiane Dahlbender versammelt elf Frauen um sich, die als Kernteam gemeinsam die Aktivitäten der Gruppe voranbringen wollen. „Es ist einfach überwältigend, wie viele Frauen positiv auf unser Angebot reagiert haben und sich engagieren wollen“, freut sie sich. Zu Beginn des ersten Treffens hielt Kerstin Borrs, CFO bei Mars, einen Impulsvortrag mit dem Titel „Gemeinsam ge- winnen und wachsen – Frauen in Führungspositionen“. Während der anschließenden Diskussionen und parallel statt ndenden Sessions wurden drei Maßnahmen de niert, die schnell angegangen und umgesetzt werden sollen.

An erster Stelle auf der Agenda steht der Ausbau des Netzwerks. Um auch Frauen außerhalb des BUJ auf all4women@buj aufmerksam zu machen, wurde von Ellen Eichberg, Legal Counsel bei der Balcke-Dürr Group, eine Linkedin-Gruppe ins Leben ge- rufen, die schon zum Start hohe Zugriffszahlen verzeichnen konnte. Viel wichtiger als die sozialen Netzwerke ist den Frauen der persönliche Kontakt zu den Regional- und Fachgruppen. Daher ist auf dem Jahreskongress der Unternehmensjuristen Ende Januar in Berlin vor den Regionaltreffen eine Präsentation des Karrierenetzwerks geplant. Zweitens soll die Sichtbarkeit der Initiative im Verband erhöht werden. Von Karriereporträts, die ungewöhnliche Laufbahnen beschreiben, Fachartikeln im Magazin unternehmensjurist bis hin zu Vorträgen auf den BUJ-Veranstaltungen – Ideen gibt es viele und künftig wollen die Juristinnen mehr in Erscheinung treten.

Die dritte Maßnahme ist der Punkt Leadership: Angedacht sind Mentorings- und Führungskräftetrainings, beispielsweise in den Bereichen Verhandlungstraining und Rhetorik. Es scheint, als ob die Unternehmensju- ristinnen im BUJ nur auf eine Gelegenheit gewartet haben, ihre Power, Fachexpertise und Freude am Netzwerken zu kanalisieren. Stephanie Becker, Legal Counsel bei der Vi- ridium Group GmbH & Co. KG, fasst es so zusammen: „Ich habe mich bisher nie von Frauennetzwerken angesprochen gefühlt. Bei all4women@buj kann ich mich einbringen und selbst gestalten. Das hat mich gleich begeistert.“

Dezember , 2018

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